Die perfekte Welle: Wellenarten im Überblick

Wellpappe ist ein unentbehrliches Hilfsmittel in der modernen Logistik. Dank ihrer Stabilität und Vielseitigkeit, geringem Eigengewicht, umweltschonender Herstellung und günstigen Anschaffungskosten zählt sie zu den führenden Verpackungsmaterialien weltweit. Doch Wellpappe ist nicht gleich Wellpappe – eine breite Auswahl verschiedenster Wellenarten, Ausführungen und Qualitäten stellt den Verbraucher vor die Qual der Wahl. In unserer kleinen Wellpapp-Kunde (Teil 1) begeben wir uns auf die Suche nach der perfekten Welle.

Die namensgebende Welle ist nicht nur charakteristisches Merkmal, sondern auch für die funktionalen Eigenschaften der Wellpappe verantwortlich. So verleiht eine Welle mit hoher Steifigkeit der Wellpappe außerordentliche Stabilität und stoßdämpfende Wirkung. Entscheidend für ihre Festigkeit ist die Form des Wellenbogens, vergleichbar mit einem tragenden Rundbogen in der Architektur. Die Wellenform wird durch zwei Größen, die Wellenteilung „t“ und die Wellenhöhe „h“, gekennzeichnet. Die Wellenteilung beschreibt den waagerechten Abstand zwischen zwei Wellentälern, die Wellenhöhe gibt den senkrechten Abstand von Scheitelpunkt zu Scheitelpunkt einer Welle wieder.

Grundsätzlich gilt: Je größer Wellenteilung und -höhe, desto größer auch die Stapelfähigkeit und Pufferwirkung der Wellpappe. Die geläufigsten Wellenarten unterscheiden sich wie folgt:

Wellendefinitionen nach DIN 55468-1, Ausgabe 2014
WelleWellenteilung in mmWellenhöhe in mm
   
A> 7,9 - ≤ 10,0≥ 4,0 - < 5,0
C> 6,5 - ≤ 7,9≥  3,1 - < 4,0
B>4,8 - ≤ 6,5≥ 2,2 - < 3,1
E<2,6 - ≤ 3,5≥ 1,0 - < 1,9

Besonders wirksamen Schutz bieten die A- und C-Welle. Diese werden bei hohen Anforderungen in mehrwelligen Ausführungen verwendet, beispielsweise für Großraum- oder Schwergutverpackungen.


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