Verpackungsstahlband: Schwere Waren fest im Griff

Umreifungsbänder aus Stahl eignen sich hervorragend zur Bündelung und Sicherung sehr schwerer und scharfkantiger Waren. Sie halten auch extremen Temperaturen stand – sie brechen, reißen und schmelzen nicht – und sind auch zum Verpacken noch heißer Güter problemlos einsetzbar. Durch ihre extreme Reißfestigkeit und Widerstandsfähigkeit werden Verpackungsstahlbänder insbesondere in der Bau-, Holz- und Stahlindustrie genutzt, z.B. zum Bündeln von Pflastersteinen. Die Stahlbänder sind in verschiedenen Abmessungen und bedarfsgerechten Ausführungen erhältlich.

Oberfläche beeinflusst den Korrosionsschutz

Zur optimalen Verarbeitung werden die blanken Verpackungsstahlbänder gefettet und die anderen Ausführungen leicht gewachst ausgeliefert. Arrondierte (= abgerundete) Kanten verringern das Verletzungsrisiko. Die Beschaffenheit der Oberfläche hat einen Einfluss auf den Korrosionsschutz der Bänder. Je unempfindlicher die Stahlbänder gegenüber Rost sind, desto eher eignen sie sich für einen längerfristigen Einsatz im Außenbereich.

Gängig sind die folgenden vier Ausführungen:

Blanke Stahlbänder sind am preisgünstigsten. Ihre Oberfläche ist weitestgehend unbehandelt und wird wie oben beschrieben nur leicht gefettet. Das macht sie anfälliger für Korrosion, sodass ein Auftreten von Flugrost beim Einsatz im feuchten, kalten Umfeld möglich ist.

Die gebläute Ausführung ist aufgrund der Behandlung der Oberfläche unempfindlicher gegenüber Rost. Durch Erhitzung oxidiert die Oberfläche des Stahlbandes, was zu einem leichten Korrosionsschutz führt.

Schwarz lackierte Verpackungsstahlbänder verfügen über eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion. Zusätzlich zur Erhitzung wird ein Lack aufgetragen, der dem stählernen Band einen zusätzlichen Schutz verleiht.

Zinkstaub lackierte Stahlbänder sind aufgrund der Beschaffenheit ihrer Oberfläche noch widerstandsfähiger gegen Korrosion.

Scheiben- oder Packenwicklung

Verpackungsstahlband ist in zwei unterschiedlichen Wicklungsarten erhältlich: Scheibenwicklung und Packenwicklung.

Bei der Scheibenwicklung ist das Band einlagig aufgerollt und somit ist die Rolle genauso breit wie die jeweilige Bandbreite. Verglichen mit der Packenwicklung sind die Rollen in den schmaleren Abmessungen, auch Coils genannt, leichter und umfassen weniger Laufmeter, sodass sie bei höherem Bedarf öfter gewechselt werden müssen als Rollen mit Packenwicklung.

Im Unterschied zur Scheibenwicklung wird das Band bei der Packenwicklung oszillierend aufgewickelt. Das bedeutet es wird mehrlagig auf einem 65 mm breiten Kern aufgerollt, teilweise kreuz und quer übereinander, wodurch die Rolle wesentlich breiter ist als die einlagig gewickelte Rolle. Bei der Packenwicklung wiegt ein Coil etwa 45 kg und ist deutlich schwerer als bei der Scheibenwicklung, aber auch ergiebiger, denn es sind mehr Laufmeter vorhanden.

Bei der Wahl der Wicklungsart spielen die Bedarfsmenge sowie das Gewicht die wichtigere Rolle - bei der Nachbestellung und der Beschaffung weiteren Zubehörs ist die Wicklungsart zu berücksichtigen. Jede Wicklungsart benötigt beispielsweise einen anderen Standardabroller.

Bedarfsgerechte Umreifung aus Stahl

Zur Sicherung übermäßig schwerer und scharfkantiger Güter ist Verpackungsstahlband die beste Wahl. Es hält zuverlässig höchsten Belastungen stand, auch über einen längeren Zeitraum. Bei der Wahl des Bandes spielen die Reißfestigkeit und das Gewicht des Packstücks eine entscheidende Rolle (je dicker und breiter das Band, desto reißfester ist es). Je nach Einsatzbereich kann zwischen den verschiedenen Bandqualitäten gewählt werden, die unterschiedlich stark auf Witterungseinflüsse reagieren.

Eine Übersicht unserer Umreifungsbänder aus Stahl finden Sie hier. Sie wünschen eine individuelle Beratung? Bei Interesse oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Ansprechpartner Umreifungstechnik

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